Partner - SinnStifter

Die Sinnstifter: Österreichische Privatstiftungen ermöglichen Tu was, dann tut sich was. Lesen Sie mehr über den Zusammenschluss der Sinnstifter.

ERSTE Stiftung

Die ERSTE Stiftung ist im Jahr 2003 aus der Ersten Österreichischen Spar-Casse hervorgegangen. Mit einem Anteil von 25,3% ist sie Hauptaktionärin der Erste Group. Die ERSTE Stiftung investiert in die gesellschaftliche Entwicklung in Österreich und Zentral- und Südosteuropa. Sie unterstützt soziale Teilhabe und zivilgesellschaftliches Engagement, sie fördert die Begegnung der Menschen und das Wissen um die jüngere Vergangenheit einer Region, die sich seit 1989 erneut im Umbruch befindet. Als operative Stiftung entwickelt sie eigenständig Projekte in den drei Programmen Soziales, Kultur und Europa.

Essl Foundation

Martin und Gerda Essl entstammen dem in bereits neun Ländern Zentraleuropas tätigen Familienunternehmen bauMax, das sich seit 30 Jahren sozialen Aufgaben widmet. Es wurden 180 lokale Partnerschaften mit Behindertenorganisationen begründet und 255 Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung in das Unternehmen integriert. Die Stifter haben 2008 die Essl Foundation als gemeinnützige Privatstiftung ins Leben gerufen. Sie widmen einen substanziellen Teil ihres Vermögens sozialen Aktivitäten.

  • Die Aufgaben der Essl Foundation konzentrieren sich auf folgende Schwerpunkte:
  • Vergabe des Essl Social Prize
  • Erstellung des Essl Social Index

Allgemeine Förderung der Philanthropie „Die Essl Foundation hat sich der Verbreitung sozialer Innovationen verschrieben, denn zum Unterschied vom Wirtschaftsleben verbreiten sich Innovationen im sozialen Bereich nicht von selbst. Der Sozialstaat wird sich in den nächsten Jahren weiter zurückziehen, und Innovationen sind umso mehr gefragt, um die verhandenen Mittel besser zu nützen. Fast jede soziale Innovation nutzt dabei die Potenziale, die in der Zivilgesellschaft schlummern - weg vom Obrigkeitsdenken und hin zu persönlichem Engagement und persönlicher Verantwortung. "Tu was, dann tut sich was" ist ein interessanter und vielversprechender Ansatz, der mit seinem regionalen Ansatz hoffentlich bald in ganz Österreich einen Schwung an Innovationen auslösen wird."

Michael Fembek
Programm-Manager der Essl Foundation

Humer Privatstiftung

Die Humer Privatstiftung hat in Ihrer Gründungsurkunde die Förderung von Sozialem, Kunst und Kultur neben anderen Aufgaben festgelegt. Sie ist seit vielen Jahren in diesem Bereich entsprechend aktiv. 

„Wie gestalten wir ein mögliches Höchstmaß an Freude für unsere Gemeinschaft. Die durchaus soziale Ideologie gepaart mit der Bereitschaft zum persönlichen Engagement jedes einzelnen zeigt den richtigen Weg. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Die Anstrengungen unsere vielen positiven Gedanken und Visionen in die Tat umzusetzen, werden durch das Vergnügen vieler gemeinsamer und unerwarteter Erlebnisse belohnt. Die Möglichkeiten dazu sind unendlich. „Tu was – dann tut sich was“ ist dazu – wie unglaublich schöne Erfahrungen zeigen – der richtige, erfolgreiche und freudvolle Weg.“

Rudolf Humer

Katharina Turnauer Privatstiftung

Die Katharina Turnauer Privatstiftung ist eine gemeinnützige Privatstiftung, die im Jahre 2009 von der Familie Turnauer gegründet wurde. Ihr Ziel ist menschliches Leid zu lindern und persönliches Wachstum zu fördern. Die Projekte sind größtenteils an die Constantia Industrie angelehnt, d.h. es werden Menschen im Umfeld der Industrie unterstützt, oder die einzelnen Firmen und ihre Mitarbeiter helfen bei von der Stiftung initiierten Sozialprojekten mit. Solche Projekte sind u. a. die Unterstützung von in Not geratenen Mitarbeitern, Direkthilfe für Bedürftige, der erste Sozialmarkt (Somaro) in Bukarest, ein Integrationsprogramm für Menschen mit Migrationshintergrund sowie eine Managementausbildung für den Leiter einer Gemeinschaft behinderter Mitmenschen. Die Stiftung unterstützt solche Projekte finanziell, menschlich, organisatorisch und mit spezieller Expertise.

"Tu was, dann tut sich was. – geht uns alle etwas an, denn wir alle wollen in einer humaneren Gesellschaft leben, wo Werte, Mitmenschlichkeit, Freude und Unterstützung noch Teil unseres Alltages sind. Jeder Mensch ist Teil der Gesellschaft und kann mit eigenen Initiativen etwas Positives zum Zusammenleben beitragen. Wir unterstützen dieses Projekt und sind begeistert, dass sich endlich etwas tut. Um was geht es hier – um gelebte Mitmenschlichkeit, die uns wieder bewusst gemacht wird. Eine Mitmenschlichkeit, die der Staat einer Gesellschaft nicht geben kann. Jeder kann etwas tun, jung, alt, groß, klein, arm, reich, krank oder gesund. Durch diese Initiative wollen wir uns alle bereichern an der Freude zu geben, an der Freude, dass sich etwas tut, an der Freude, dass jeder Mensch fähig ist, seine unmittelbare Umgebung etwas mitmenschlicher zu gestalten. Bei Tu was, dann tut sich was. werden gute Ideen konkret umgesetzt und es bleibt nicht nur bei schönklingenden Theorien. Tun wir was – damit sich was tut!"

Schweighofer Privatstiftung

Die Schweighofer Privatstiftung wurde 1997 von der österreichischen Holzindustriellen-Familie Schweighofer gegründet. Der momentane Stiftungszweck ist der Erhalt des Vermögens in seiner Gesamtheit und die geregelte Weiterführung der Industriebetriebe. Nach dem Ableben des Stifters Gerald Schweighofer dürfen 51 % der Erlöse nur mehr für gemeinnützige Zwecke verwendet werden. Doch bereits jetzt werden beträchtliche Summen in das Gemeinwohl investiert.

Beispielsweise werden europaweit Innovationen im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft mit dem alle 2 Jahre ausgeschriebenen und mit € 300.000,- dotierten Schweighofer Prize gefördert. Darüberhinaus gibt es ein starkes soziales Engagement in Rumänien, das reicht von der akuten Katastrophenhilfe über die Renovierung von Krankenhäusern bis zur Organisation von mobilen Pflegediensten. Ein sehr wichtiges Anliegen ist Gerald Schweighofer auch die österreichische Stifterinitiative, die neue Wege für das Gemeinwohl beschreitet und als Vorbild für folgende Projekte dienen soll.

Unruhe Privatstiftung

Die Unruhe Privatstiftung wurde im März 2000 von Wanda Moser-Heindl und Fritz Moser errichtet. Sie ist keine gemeinnützige Privatstiftung, sondern eine eigennützige Privatstiftung. Im Stiftungszweck sind unter anderem die unmittelbare Förderung von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Innovation, Planung und Durchführung von Seminaren, Kongressen und Versammlungen mit künstlerischem, wissenschaftlichem, innovatorischem und sozialpolitischem Inhalt, sowie die Veröffentlichung von künstlerischen, wissenschaftlichen, innovatorischen und sozialpolitischen Erkenntnissen und Werken vorgesehen.

Seit 2005 wird jährlich am 1. Mai der Preis SozialMarie ausgelobt. Mit der SozialMarie wird soziale Innovation ausgezeichnet. Ziel der SozialMarie ist es innovative soziale Ideen und deren Umsetzung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, sowie die Vernetzung von Sozialprojekten zu fördern. Ausgezeichnete Projekte sollen zur Nachahmung oder Weiterführung der neuen Ideen inspirieren. Durch die SozialMarie bekanntgewordene Projekte finden leichter finanzielle Unterstützung durch öffentliche oder private Geldgeber.

Dreyer Charity Fund

Dreyer Charity Fund ist eine kleinere philanthropische Initiative mit Sitz in Salzburg. Die Stiftung schüttet jährlich ca. 75.000 EUR für soziale Zwecke aus. Dieses Engagement kommt unter anderem dem Kinderschutzzentrum Salzburg, der Kinderseelenhilfe Salzburg, dem Bank-Garantieprogramm für soziale Notfälle, sowie dem Salzburger Freiwilligenzentrum zu Gute.
„Alle sprechen über Nachhaltigkeit – deshalb will Dreyer Charity Fund auch dann noch Mittel für die Lungauer Projekte bereitstellen, wenn die Hauptträger von Tu was, dann tut sich was. schon weitere österreichische Regionen inspirieren, also in den Jahren 2012 und 2013.
Als Salzburgern liegt uns der Lungau mit seiner Schönheit, Bergromantik und Menschennähe besonders am Herzen. Gerade hier in unserer Heimat wollen wir die vielen Ideen weiter unterstützen.“ Christian Dreyer