Einladung zur Weltverbesserung.

„Überall gibt es helle Köpfe und beherzte Menschen mit tollen Ideen für ein besseres Zusammenleben!“

Diese Vision von Clemens Sedmak, Theologe und Philosoph, bildet den Ausgangspunkt einer einzigartigen Initiative: Gemeinsam mit einem Konsortium österreichischer Privatstiftungen (die Sinnstifter) wurde 2010 das Sozialfestival Tu was, dann tut sich was. ins Leben gerufen. Österreichs erstes Sozialfestival begleitet und unterstützt Menschen in einer ausgewählten Region, ihre Ideen für ein besseres Zusammenleben einzubringen, zu entwickeln und umzusetzen. Insgesamt stehen bis zu 150.000,- Euro für die Umsetzung von Projekten und Initiativen zur Verfügung

Das Anliegen von Tu was, dann tut sich was. ist in allererster Linie die Anregung zur Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger. Das Sozialfestival fand 2011 erstmals im salzburgischen Lungau statt, seitdem wechselt die Region jährlich. Aktuelle Austragungsregion für das Sozialfestival 2015/2016 ist die niederösterreichische Region Mostviertel-Mitte.

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Lesen Sie mehr über die Projekte im Mostviertel-Mitte, der Mühlviertler Alm, der Steirischen Eisenstraße oder im Lungau.

Gelebte Menschlichkeit.

Menschen, die sozial ausgegrenzt sind, können an kulturellen und sozialen Aktivitäten, die in einer Region selbstverständlich sind, nicht teilnehmen, obwohl sie das gerne wollten. Tu was, dann tut sich was. möchte (im Sinne der Stärkung von Eigeninitiative und der Kooperation) einen Beitrag zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung leisten. 

Das Sozialfestival fördert Maßnahmen und Angebote, die das Miteinander der Generationen und Kulturen fördern, Armut und soziale Ausgrenzung bekämpfen, den Alltag in der Wirtschaft, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft menschlicher machen und kleinräumige Sozial- und Wirtschaftsbeziehungen stärken.

Tu was, dann tut sich was. wird von vier Leitbegriffen getragen:

  • Selbstwirksamkeit:
    Jede und jeder kann durch sein Tun & Handeln die Welt verändern.
  • Bruttoregionalglück:
    Was macht mich glücklich? Was trägt zu einem gelingenden Leben bei?
  • Lokales Wissen:
    Menschen vor Ort verfügen über ein ganz besonderes Wissen.
  • "Ubuntu":
    Menschlichkeit gegenüber anderen (Begriff von Desmond Tutu).