Mitmachen als Initiator/in

Hast du eine Idee, wie wir wieder zu mehr Menschlichkeit und Zusammenhalt finden können? Was bringt die Jungen und die Alten, die Kleinen und die Großen zusammen? Wie schaffen wir gute Arbeitsplätze? Wer reicht den aus anderen Ländern und Regionen Zugezogenen die Hand? Wie können wir verhindern, dass immer mehr Menschen in Armut und Einsamkeit abrutschen? Was muss geschehen, damit das bei uns verdiente Geld auch hier in der Region ausgegeben wird?

Wie können wir mit denen teilen, die weniger haben?

Das sind die Fragen, die Tu was, dann tut sich was. aufwirft und den engagierten Einzelnen, Initiativen und Organisationen stellt. Alle Menschen einer Region sind zum Mitmachen und damit zum Einreichen von konkreten Ideen, Maßnahmen und Projekten eingeladen. Dafür gibt es immer drei Einreichfristen. Damit ist es für alle, die von den ersten ausgewählten Projekten inspiriert oder in ihren Überlegungen bestärkt werden, möglich, sich auch nach Festivalstart noch zu beteiligen.Das Resultat ist ein facettenreiches Programm mit vielen beherzten, pfiffigen und wirksamen Projekten.

Was will Tu was, dann tut sich was. erreichen?

Die Stärkung von Kreativpotenzial, Eigeninitiative und sozialem Verantwortungsgefühl.

Ein Mehr an Gemeinschaftszusammenhalt, Toleranz und Solidarität über kulturelle, konfessionelle und Generationsgrenzen in einer Region hinweg.

Die Stabilisierung und den Ausbau regionaler (Infra)Strukturen und regionaler Wirtschaftskreisläufe.

Maßnahmen gegen Abwanderung und Infrastrukturabbau anregen.

Noch nicht verbundene positive Kräfte in der Festivalregion zu einem Netzwerk zusammenschließen.

Ein Beispiel geben, dass an anderen Orten wiederholt wird.

Wer kann einreichen?

Jede und jeder in der Region Lebende bzw. Auswärtige in Zusammenarbeit mit Partner/inne/n in der Region. Engagierte/r Einzelne/r alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen, Sozialdienstleister, Pfarrgemeinden, Schulen, Vereine, Gewerbetreibende und Unternehmen. Gemeinschaftseinreichungen verschiedener Beteiligter sind willkommen.

Wer setzt das Projekt um?

Der oder die EinreicherIn selbst.

Was sind die Ansprüche an ein Projekt?

Ein im Rahmen von Tu was, dann tu sich was. umgesetztes Projekt soll unmittelbar wirksam werden. Projekte dürfen gerne auch klein und "unspektakulär" sein. Folgende Kritierien sind auch für die Jury wichtig: Wie innovativ ist die Idee? Gibt es die Chance auf langfristige Dauer und Wirkung? Gibt es Bedarf für die Verwirklichung der Idee? Ist das Projekt sozial sinnvoll? Ist es in der angedachten Form wirksam? Wieviele Menschen profitieren von der Umsetzung? Lässt sich das Projekt z.B. von FestivalbesucherInnen erleben?

Wer trifft die Auswahl?

Das Festival steckt drei Themenfelder ab: Es geht um ein menschlicheres und sozialeres Arbeiten und Wirtschaften, um Armutsbekämpfung und um ein besseres Zusammenleben.

Die Vorschläge zu diesen drei Themenfeldern werden von einer Jury begutachet, die dann die Auswahl trifft.